Entstehung und Entwicklung
Ab 1798 angelegt und 1800 eingeweiht, wurde der Friedhof mehrfach erweitert. Westlich des Stationswegs entstanden 1901 das Verwaltungsgebäude, 1907 der Urnenhain und 1928 die Kapelle. Die Stadt übernahm die Anlage 1904; der größte Teil steht seit 1984 unter Denkmalschutz.
Der Standort liegt in Poppelsdorf am Kreuzberg.
Mit rund 12,65 Hektar lässt sich die Ausdehnung vom Friedhof Poppelsdorf vor dem Besuch besser einschätzen.
Die heutige Besucheradresse Servitenweg, 53127 Bonn verankert diese Entwicklung im aktuellen Stadtgebiet und ist zugleich der Ausgangspunkt für die praktische Erkundung.
Gestaltung und heutiger Charakter
Historischer Hangfriedhof am Kreuzberg mit altem Baumbestand, einem alten und einem neuen Teil beiderseits des Stationswegs.
Auf dem Friedhof Poppelsdorf bilden Wege, Vegetation, Gebäude, Grabdenkmale und Gedenkbereiche einen zusammenhängenden Erinnerungsraum. Zugleich bleibt die Anlage ein genutzter Friedhof. Wer historische Spuren betrachtet, sollte deshalb Abstand zu aktuellen Beisetzungen und privaten Grabstätten halten.
Geschichte im Gelände entdecken
Die interaktive Karte führt zu 9 Orientierungspunkten, darunter Fußgängertor, Friedhofskapelle, Clemens-August-Platz, Parkfläche. Achten Sie bei einem Rundgang über den Friedhof Poppelsdorf auf Wegeachsen, ältere Felder, Kapellen, Gedenkbereiche und Übergänge zu späteren Erweiterungen. Nicht jeder geschichtlich interessante Bereich ist ein öffentliches Ziel; bleiben Sie auf den vorgesehenen Wegen.
Biografische Anknüpfungspunkte
Die Seite Bedeutende Grabstätten stellt ausgewählte, mit diesem Ort verbundene Personen und Erinnerungsorte vor, darunter Friedrich Soennecken. Biografien ergänzen die bauliche und landschaftliche Geschichte um individuelle Lebenswege. Aktuelle Hinweise für einen Besuch erhalten Sie bei der Friedhofsverwaltung.